Vergleiche dich nicht, sei du selbst
Maja Günther ist Diplom-Soziologin, arbeitet in ihrer Praxis für Beratung und Coaching und als Autorin ihres Life-Coaching Podcasts "Wecke deine Lebensfreude". "Vergleiche dich nicht, sei du selbst", sagt sie und verspricht eine Anleitung zur Selbstakzeptanz.
Vergleiche sind allgegenwärtig, sei es in der Werbung, in sozialen Medien, in der Familie, im Freundes- oder Kolleg/-innen-Kreis. Worum es dabei geht und warum wir uns überhaupt mit anderen vergleichen, nimmt sie anhand verschiedener Lebenssituationen in den Blick und sagt: Vergleichen und nachahmen sei wichtig in der Entwicklung, Bildung und beim Lernen, um letztlich entscheiden zu können, was zu mir passt. Aber Vergleiche können sowohl Ansporn als auch Frustration bedeuten, können in konstruktivem oder destruktivem Neid münden. Vergleiche sind "Hinweisschilder", aber letztlich ist jeder Mensch das Maß seiner Dinge. "Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit", zitiert sie Sören Kierkegaard. Das Buch greift das auf und zeigt: Es geht um ein gesundes Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen. Vergleichen ist dabei ein Aspekt, bei dem es - wie so oft - auf das rechte Maß ankommt. Ab mittleren Beständen empfehlenswert.
Christiane Raeder
rezensiert für den Borromäusverein.
Vergleiche dich nicht, sei du selbst
Maja Günther mit Lisa Bitzer
Knaur Balance (2021)
190 Seiten : Illustrationen
kt.