Maximilian Kolbe

Franziskanerminoriten der Würzburger Niederlassung haben dieses Buch über ihren polnischen Ordensbruder geschrieben, weil es heuer 70 Jahre sind, seit Maximilian Kolbe in Auschwitz sein Leben für das eines Familienvaters anbot und von den Nationalsozialisten Maximilian Kolbe ermordet wurde. In ihren Beiträgen und in den aufgenommenen Quellentexten geht es ihnen darum, diesen Heiligen nicht auf seine heldenhafte Tat der Nächstenliebe zu reduzieren. Sie stellen Kolbe als glühenden Verehrer der Unbefleckten Empfängnis heraus, der schon als Theologiestudent in Rom die Bewegung "Militia Immaculatae" ("Miliz der Unbefleckten") ins Leben rief, die sich inzwischen in Deutschland "Marianische Initiative" nennt. Sie berichten, wie Kolbe im polnischen Niepokalanow eine Klosterstadt gründete und zu einem großen Zentrum für das Apostolat durch Presse und Radio aufbaute. Sie beschreiben, wie er ein ähnliches Werk in Japan schuf. Neben einer kurzen Biografie enthält der Band auch die Texte der Ansprachen, die Papst Paul VI. anlässlich der Seligsprechung und Johannes Paul II. bei der Heiligsprechung seines Landsmanns hielten. - Keine umfassende Biografie, sondern eine erste Hinführung zur Bedeutung dieses Heiligen. Breit einsetzbar.

Hans Niedermayer

Hans Niedermayer

rezensiert für den Sankt Michaelsbund.

Maximilian Kolbe

Maximilian Kolbe

Andreas Murk ; Konrad Schlattmann
Echter (2011)

175 S. : zahlr. Ill.
fest geb.

MedienNr.: 352704
ISBN 978-3-429-03421-4
9783429034214
ca. 12,80 € Preis ohne Gewähr
Systematik: Re
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