Kosmische Kultstätten der Welt
Spätestens seit der Jungsteinzeit suchte der Mensch die Geheimnisse der Bewegungen am Himmelszelt zu ergründen, um durch Kalendarien die Rhythmen des Lebens und der Natur zu bestimmen. Davon zeugen weltweit Steinkreise und Tempelanlagen zahlreicher
Kulturen. In drei Kapiteln werden mehr als 50 prähistorische und historische Kultstätten dargestellt, unterteilt danach, ob sie die Sonne, den Mond oder verschiedene Sterne in den Fokus nahmen. Ein Hauptproblem besteht darin, dass die astronomische Deutung der Funde häufig umstritten ist und sehr unterschiedliche Erklärungsansätze die Orientierung des Lesers nicht gerade erleichtert. Dass der Autor von Hause aus Mythologe ist, wird in den vielen eingestreuten Sagen und alten Geschichten der Völker deutlich. - Das mit zahlreichen Farbfotos und Skizzen ausgestattete Werk aus dem Grenzbereich zwischen Archäologie, Astronomie und Mythologie kann bei Bedarf überall eingesetzt werden.
Johann Book
rezensiert für den Borromäusverein.
Kosmische Kultstätten der Welt
Ken Taylor
Kosmos (2012)
240 S. : überw. Ill. (farb.)
fest geb.