Der Geisterhund
Nach seinem Tod entdeckt Hund Pelle, dass er zum Geist geworden ist, der aber leider von seiner geliebten Besitzerin Winnie nicht gesehen werden kann. Immerhin ist er nicht ganz allein, denn noch einige andere verstorbene Haustiere sind zum Teil schon
seit Jahrhunderten Tiergeister. Winnie und ihre Eltern wohnen in Haus Sternenblick, dem heruntergekommenen uralten Familienwohnsitz. Lord und Lady von Pimpernell sind ziemlich skurrile Menschen, die leider gar nicht mit Geld umgehen können. So gibt es einen Schuldenberg und das Haus steht vor der Zwangsversteigerung. Der bösartige Geisterjäger Krispin O'Mystery und seine verlogene Schwester Nora tun ihr Bestes, um das Haus in ihren Besitz zu bekommen, doch in letzter Minute findet Winnie mit Hilfe der Geistertiere einen Schatz. Haus Sternenblick ist gerettet, doch am besten ist, dass Winnie die Geister nun sehen kann und endlich wieder mit Pelle vereint ist. - Der erste Band um Geisterhund Pelle ist nicht wirklich gruselig, es geht um Freundschaft, füreinander Einstehen und darum, nie die Hoffnung zu verlieren. Nettes Lesefutter mit ansprechenden Illustrationen, das überall angeboten werden kann.
Evelin Schmidt
rezensiert für den Borromäusverein.
Der Geisterhund
Claire Barker. Mit Ill. von Ross Collins
Kosmos (2016)
Pelle von Pimpernell ; 1
247 S. : Ill. (farb.)
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 9