Vier Pfoten im Schnee
Todd ist etwas langsamer als andere Menschen, aber ein Tierkenner, für den die Arbeit im Tierheim wie geschaffen ist. Seine beste Freundin ist Laura, die an Gelenkrheumatismus leidet. Todd hat ihr die Hündin Gracie geschenkt und zum Assistenzhund
ausgebildet. Kurz vor Weihnachten gibt die Stadt bekannt, dass das Tierheim aus Geldnot geschlossen werden muss - ein Schock für Todd und die anderen Mitarbeiter, denn alle Tiere müssen schnell ein neues Zuhause bekommen. In dieser harten Zeit kommen sich Todd und Laura noch näher und verlieben sich ineinander. Für beide eröffnet sich ein Weg in ein neues, selbstbestimmtes Leben, als Todd eine Stelle als Assistent in der Hundeausbildung angeboten wird. Er verlässt sein Zuhause und seine Eltern, die ihn immer sehr unterstützt haben, lassen ihn ziehen. Auch für die herrenlosen Tiere gibt es einen Hoffnungsstreifen: engagierte Bürger gründen eine Stiftung zum Bau eines neuen Tierheims. - Sehr zu Herzen gehend, vielleicht zu viele Gutmenschen und glückliche Wendungen, aber auf jeden Fall anrührend und für Tierfreunde eine unterhaltsame, warmherzige Lektüre - nicht nur zur Weihnachtszeit. Überall gut einsetzbar. (Übers.: Angela Schumitz)
Evelin Schmidt
rezensiert für den Borromäusverein.
Vier Pfoten im Schnee
Greg Kincaid
Page & Turner (2013)
252 S.
fest geb.