Todeswunsch
Anstatt ruhig seiner Dozententätigkeit nachgehen zu können, wird Joe O'Loughlin erneut in einen Mordfall hineingezogen. Die beste Freundin seiner Tochter wird des blutigen Mordes an ihrem eigenen Vater verdächtigt, und tatsächlich scheint alles
auf sie als Täterin hinzudeuten. O'Loughlin - mittlerweile von seiner Frau geschieden und weiterhin an der fortschreitenden Parkinsonkrankheit leidend - lassen allerdings einige Begleitumstände der Tat nicht ruhen; er forscht nach den Hintergründen. - Wie auch schon in "Dein Wille geschehe" beschreibt der Autor die Manipulation von Menschen hin zur totalen Fremdbestimmung. Dieses Mal handelt es sich um pubertierende Mädchen, die offensichtlich besonders anfällig hierfür zu sein scheinen. Kurzum: Wieder einmal ein gelungener, fast schon verstörender Psychothriller. (Übers.: Kristian Lutze)
Thomas Oberholthaus
rezensiert für den Borromäusverein.
Todeswunsch
Michael Robotham
Goldmann (2011)
511 S.
fest geb.