Eva und die Apfelfrauen
Eva und ihre Freundinnen Nele, Julika, Dorothee und Marion - alle zwischen Mitte vierzig und Mitte fünfzig - beschließen ein gemeinsames Experiment. Sie wollen mit dem Zusammenleben nicht bis ins hohe Alter warten, sondern bereits in ihren besten
Jahren in einer WG zusammenziehen. Sie geben eine Anzeige auf und zu ihrer großen Überraschung vererbt ihnen jemand ein Haus mit riesigem Garten auf dem Land. Einzige Bedingung: Sie müssen dort bis zum Ende der Apfelernte gemeinsam wohnen. Die fünf Frauen wagen den Umzug in ein knappes Jahr gemeinsamen Lebens. Sie geraten in eine scheinbar eingeschworene Dorfgemeinschaft und müssen sich mit vielerlei Problemen und Liebesangelegenheiten herumschlagen. Am Ende wird nur eine von ihnen in dem Dorf bleiben, aber alle fünf haben neue Erfahrungen gewonnen und sind ihren Träumen und Wünschen näher gekommen. Ein amüsanter Frauenroman mit der bezaubernden Wirkung eines Apfelkuchens, der allen Leserinnen gefallen wird, die nach leichter, entspannender Lektüre suchen.
Gabriele Güterbock-Rottkord
rezensiert für den Borromäusverein.
Eva und die Apfelfrauen
Tania Krätschmar
Blanvalet (2013)
Blanvalet ; 38112
350 S.
kt.