Das letzte Geständnis
1944 in Berkeley, Kalifornien: Auf den Präsidentschaftskandidaten Walter Wilkinson wird ein Schuss abgegeben, als er sich im renommierten Claremont Hotel aufhält. Detective Al Sullivan veranlasst sofort seine Verlegung in ein anderes Hotelzimmer.
Dennoch wird er kurz danach erschossen aufgefunden. Es beginnt eine aufwändige Tätersuche, denn Verdächtige gibt es viele. Chinesische und japanische Spione, die chinesische Geliebte des Opfers, vor allem aber die drei Enkelinnen der hoch angesehenen Mrs Bainbridge geraten in Verdacht. Deren Familie erlitt schon 1930 im Claremont Hotel einen tragischen Verlust, der noch immer ungeklärt ist. Außer der Tätersuche beschäftigt Al Sullivan auch noch seine 11-jährige Nichte Miriam, deren Mutter verschwunden ist. Immer neue Wendungen schaffen stets neue Erkenntnisse und erweitern den Täterkreis. Darüber hinaus erfährt man viel Hintergrundwissen über die USA, Kalifornien und San Francisco, sowie über die Lebensumstände der nicht-weißen Bevölkerung. Ein gut erzählter Kriminalroman mit viel Lokalkolorit, der für jede Krimi-Abteilung zur Anschaffung empfohlen werden kann.
Gabriele Güterbock-Rottkord
rezensiert für den Borromäusverein.
Das letzte Geständnis
Amy Chua ; aus dem Amerikanischen von Kristina Lake-Zapp
Goldmann (2024)
571 Seiten
kt.