Stich ins Wespennest
England, in den dreißiger Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Um Geld zu verdienen, schreibt Barbara Buncle ein Buch. Da sie aber nur über das schreiben kann, was sie kennt, handelt es von ihrem Dorf und seinen Bewohnern. Mit sicherer Hand zeichnet
sie die Charaktere und deckt deren Geheimnisse auf. Als das Buch - veröffentlicht unter dem Pseudonym John Smith - zum Bestseller wird, bricht Chaos aus, denn die Dorfbewohner erkennen sich sofort wieder. Einige nehmen es mit Humor, viele jedoch sind empört und fordern Genugtuung. So kommt es zu skurrilen Szenen, die Barbara Buncle wieder aufs Papier bannt. - Eine herrliche Geschichte über die Macht der Feder, erzählt mit viel Herz und Humor. Dorothy Emily Stevenson (1892-1973) veröffentlichte den Roman 1934 und wurde damit schnell sehr bekannt. Schön, dass nun die Neuauflage der deutschen Übersetzung vorliegt. Ein kleiner Schatz. (Übers.: Thomas Stegers)
Tina Schröder
rezensiert für den Borromäusverein.
Stich ins Wespennest
D. E. Stevenson
Manhattan (2011)
350 S.
fest geb.