Die Einsamen
Vor 35 Jahren stürzte eine junge Frau von einem Steilhang nahe Kymlinge in den Tod. Damals wurde es letztlich als Unfall gedeutet, obwohl einige Zweifel bestanden. Nun kommt an eben dieser Stelle ihr damaliger Partner ums Leben - kann das Zufall sein?
Die Recherchen führen Kommissar Barbarotti und seine Kollegin Eva Backmann zum alten Freundeskreis der Verunglückten und zu einem traumatischen Erlebnis in der Vergangenheit. - Wie auch schon in den vorangegangenen Büchern setzt der Autor nicht auf atemlose Spannung, sondern vielmehr auf die Vorgeschichte und die psychologischen Konstellationen in der Gruppe, um die sich alles dreht. Langsam wird, u.a. aus den wechselnden Perspektiven der einzelnen Personen, die Gruppe auf hohem Niveau gleichsam seziert. Lesenswert! (Übers.: Christel Hildebrandt)
Thomas Oberholthaus
rezensiert für den Borromäusverein.
Die Einsamen
Håkan Nesser
btb (2011)
604 S.
fest geb.