Kein Problem, sagt Papa Eisbär
Um Pelle, den kleinen Eisbären, machen sich seine Eltern große Sorgen. Zu nichts hat er mehr Lust. Nichts macht ihm mehr Spaß. Das weise Walross gibt den Eltern den Rat, dem kleinen Pelle einen Singvogel zu besorgen. Der würde mit seinem Tirilieren
und Zwitschern dem kleinen Eisbären wieder Lebensmut verleihen. Papa Eisbär macht sich unverzüglich auf den Weg in den Süden. Unermüdlich schwimmt er bis nach Island, findet dort einen Papageientaucher, der ihm freilich abhandenkommt, dann nach Afrika, von wo er einen Madenhacker mitbringt, der allerdings vom Sturmwind weggeweht wird, und schließlich zum Südpol. Dort findet er keinen Singvogel, aber Pinguine, ein elternloses Pinguinmädchen, das zwar nicht singen, sondern nur fiepen kann, dafür jedoch gerne bereit ist zu helfen. Auf dem Rücken des Eisbären gelangt Pinguine zum Nordpol. Pelle freundet sich sofort mit ihr an und schon nach der ersten Schneeballschlacht ist Pelle fröhlich und wieder der alte. - Das von Sabine Wilharm entzückend illustrierte Kinderbuch erzählt diese recht einfache Geschichte in oft unnötiger Breite, so dass man das Buch wohl eher wegen der Illustrationen anschaffen wird.
Kein Problem, sagt Papa Eisbär
Henning Callsen. Mit Ill. von Sabine Wilharm
Hanser (2017)
Pelle und Pinguine
117 S. : zahlr. Ill. (farb.)
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 6