This is not the end

Hugh ist besessen von Enden. So sehr, dass er einen eigenen Blog zu diesem Thema kreiert hat. Unter "spoiler alert" schreibt er über - zumeist - schlechte Enden von TV-Serien, Filmen und Menschenleben. Seine Vorliebe hängt mit dem Tod seiner Eltern This is not the end zusammen, deren Ende durch einen selbstverschuldeten Autounfall unter Alkoholeinfluss besonders schlecht war. Seitdem lebt er zurückgezogen und, während sich seine Freunde nach der High-School aufs College vorbereiten, vergräbt er sich zuhause. Als er Olivia trifft, die ihn überredet, sie nach New York zu fahren, um von ihrem Exfreund wertvolle Erinnerungsstücke zurückzuholen, schnappt er sich den Eiswagen seiner Schwester und die beiden fahren los. Denn Olivia ist außergewöhnlich und in so mancher ihrer verschrobenen Eigenheiten findet er sich selbst wieder. Während des verrückt fantastischen Roadtrips kommen sich die beiden näher und Hugh ist am Ende bereit, sich auf Menschen und Lebenswege und nicht nur auf deren Enden einzulassen. - Das erste Jugendbuch der Autorin ist wie ein spontaner Ausflug nach New York: manchmal tiefsinnig, zuweilen fantastisch, immer spaßig und eine gute Entscheidung, sich darauf einzulassen. Für Bestände mit Jugendbibliothek empfohlen.

Barbara Dorn

Barbara Dorn

rezensiert für den Borromäusverein.

This is not the end

This is not the end

Molly Morris ; aus dem Englischen von Jessika Komina und [einer weiteren]
Hanser (2024)

317 Seiten
kt.

MedienNr.: 617976
ISBN 978-3-446-27919-3
9783446279193
ca. 18,00 € Preis ohne Gewähr
Systematik: J
Diesen Titel bei der ekz kaufen.