Happy hour

Isa und ihre Freundin Gala, Anfang zwanzig, sind aus London nach New York gekommen, um Spaß zu haben und das Partyleben zu genießen. Sie halten sich mit Gelegenheitsjobs und Gefälligkeiten von Bekannten über Wasser, leben von Tag zu Tag, bzw. von Happy hour Nacht zu Nacht, ohne Geld, Plan und Perspektive. Die Freundschaft der beiden jungen Frauen gerät ins Wanken, engere Beziehungen zu anderen Menschen entwickeln sich nicht. Am Ende des Sommers ist das einzig Bemerkenswerte an Isa, dass sie auf einem Gemälde ihrer Bekannten Anabel verewigt wurde. – Der locker geschriebene Roman wirkt oberflächlich, Gesellschaftskritik findet sich nur in Ansätzen, ebenso wie eine Entwicklung der nicht sehr sympathisch gezeichneten Hauptpersonen. Die Anschaffung für ein junges Publikum ist Ermessenssache.

Evelin Schmidt

Evelin Schmidt

rezensiert für den Borromäusverein.

Happy hour

Happy hour

Marlowe Granados ; aus dem Englischen von Stefanie Ochel
Hanser (2024)

301 Seiten
fest geb.

MedienNr.: 617993
ISBN 978-3-446-27949-0
9783446279490
ca. 24,00 € Preis ohne Gewähr
Systematik: SL
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