Ein Jahr in Tokio
Ein Jahr in Tokio - spontan gibt Julia die ungeliebte Arbeit als Architektin auf, um sich einen Traum zu erfüllen. Sie freut sich besonders auf ein Wiedersehen mit Satoshi, einer alten Liebe. Doch dieser gibt sich zurückhaltend und verschlossen.
Schließlich erfährt Julia von seiner geplanten Hochzeit. So lässt sie sich neben ihrem Sprachkurs eine Weile im Nachtleben treiben. Schließlich lernt sie Naoki kennen, genießt mit ihm die Vergänglichkeit der Kirschblüten, unternimmt mit ihm Streifzüge durch Tokio und kommt ihm ausgerechnet in einem Love-Hotel näher. Julia macht sich ernsthaft auf Jobsuche, denn auch wenn ihr noch vieles Rätsel aufgibt, so weiß sie doch, dass sie vorerst hier bleiben will. - Julia Bergers in Form eines Tagebuchs geschriebener Reisebericht ist amüsant zu lesen. Mit leichter Hand beschreibt sie ihre Erlebnisse in Tokio, ihre Entdeckungen und widerstreitenden Gefühle. Durchaus zu empfehlen.
Tina Schröder
rezensiert für den Borromäusverein.
Ein Jahr in Tokio
Julia Berger
Herder (2012)
Reise in den Alltag
191 S.
fest geb.