Der "Fall" Tebartz-van Elst

Auch ohne den umfangreichen Bericht der Prüfungskommission der Deutschen Bischofkonferenz, der in Auszügen Erwähnung findet, bieten die Aufsätze genug Stoff für eine kritische Analyse der Vorgänge um Bischof Tebartz-van Elst. Aus unterschiedlichen Der "Fall" Tebartz-van Elst Blickwinkeln beleuchten die Autoren die Berichterstattung in den Medien und die Auswirkungen auf die Kirche, die Persönlichkeit des Bischofs und die pastorale Situation im Bistum Limburg sowie vermögens- und haftungsrechtliche Überlegungen zur Causa Tebartz-van Elst. Darüber hinaus weiten sie den Blick auf den Anspruch und die Wirklichkeit des Bischofsamtes, auf die Bedeutung des Vertrauensverlustes, auf das kirchliche Arbeitsrecht und die Personalführung in den katholischen Bistümern. Diese kritische Aufarbeitung des Falles mit dem Blick auf zukünftig notwendige Änderungen im kirchlichen Bereich ist ein wichtiger Beitrag, der vor allem auch Amtsträger zum Nachdenken anregen sollte.

Helmut Eggl

Helmut Eggl

rezensiert für den Sankt Michaelsbund.

Der "Fall" Tebartz-van Elst

Der "Fall" Tebartz-van Elst

Hg. von Joachim Valentin
Herder [u.a.] (2014)

206 S.
kt.

MedienNr.: 409350
ISBN 978-3-451-31244-1
9783451312441
ca. 14,99 € Preis ohne Gewähr
Systematik: Re
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