Das Geschenk des Winters

Noch ist der kleine Hund glücklich. Gerne lassen die Kinder im Dorf ihn mitspielen und er genießt ihre Gesellschaft. Seit einigen Tagen liegt Schnee in der Luft. Das namenlose Hundchen ohne Halsband sucht ein Zuhause. Der Bauer jagt das Tier vom Das Geschenk des Winters Hof; verängstigt flieht es in den Wald, wo es sich sehnlichst nach einem warmen Ort sehnt. Mühsam überquert es verschneite Felder, bis die große Stadt auftaucht. Niemand beachtet den Einsamen. Erschöpft setzt er sich auf eine Fußmatte vor irgendeinem Haus, ohne zu ahnen, dass es das richtige ist. Ein Windstoß stößt die Tür auf und weht das Hundchen ins Haus direkt in die Arme einer alten Dame. Ein Blick genügt: Es ist Liebe auf den ersten Blick, für beide. – Zart und eindringlich erzählt, entfaltet die Geschichte ihre ganze Wärme in den Illustrationen: In weichen, lichtdurchwirkten Farben fangen sie das Gefühl von Kälte und Einsamkeit, aber auch das leise Aufblühen von Geborgenheit und Zuneigung ein. Jede Seite ist ein kleines Kunstwerk, das die Emotionen der Geschichte sichtbar und fühlbar macht. Ein ideales Bilderbuch zum gemeinsamen Lesen in der Winterzeit.

Martina Mattes

Martina Mattes

rezensiert für den Sankt Michaelsbund.

Das Geschenk des Winters

Das Geschenk des Winters

Mim ; Nathalie Ragondet ; aus dem Französischen von Anna Butte
Herder (2025)

[40] Seiten : farbig
fest geb.

MedienNr.: 623102
ISBN 978-3-451-71722-2
9783451717222
ca. 20,00 € Preis ohne Gewähr

Borromäus-Altersempfehlung: ab 3
Systematik: KK
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