Bedroht
Annas Leben verläuft in geordneten Bahnen, doch auf einer Geschäftsreise lässt sich die verheiratete Stockholmer Journalistin auf eine Nacht mit dem charmanten, wesentlich jüngeren Erik ein. Für Anna ist die Affäre nur ein Zwischenspiel, doch
Erik fixiert sich völlig auf sie. Anna gibt seinem Werben mehrmals nach, will sich dann aber endgültig von Erik trennen. Da zeigt sich Eriks wahrer Charakter, er ist ein Psychopath, der Annas Familie bedroht, ihre Tochter Hedda in seine Gewalt bringt und ihre Mutter Kathrine umbringt. Anna gelingt es, Hedda zu retten, doch ihr Leben wird nie wieder so sein, wie es früher war. - Der Thriller ist von Anfang an recht vorhersehbar und nicht übermäßig spannend, die Personen sind wenig differenziert gezeichnet. Nur bei größerem Bedarf. (Übers. von Lotta Rüegger und Holger Wolandt).
Evelin Schmidt
rezensiert für den Borromäusverein.
Bedroht
Hans Koppel
Heyne (2013)
411 S.
kt.