Homeland

Carrie ist CIA-Agentin in Beirut. Bei einem geheimen Treffen wird sie beobachtet und anschließend durch die ganze Stadt verfolgt, dabei entgeht sie nur knapp dem Tod. Ihr Vorgesetzter hält das für ihr eigenes Versagen und schickt sie zurück in Homeland die USA. Carrie aber ist sich sicher, dass es ein Leck gab in den eigenen Reihen und sie verraten wurde. Außerdem erfährt sie noch vor ihrer Abreise von einer Informantin, dass es in naher Zukunft einen großen Anschlag auf die USA geben soll. Dieses Wissen, aber auch die Schmach, ungerechterweise abgeschoben worden zu sein, lassen ihr keine Ruhe und von Washington aus versucht sie, Beweise für die undichte Stelle zu finden. Dabei riskiert sie ihren Job und ihr Leben. - Passend für einen Agentenroman beginnt die Erzählung gleich mit einer ausgedehnten Verfolgungsjagd, bei der alle Register des Genres gezogen werden. Dennoch bleibt die Spannung auch im weiteren Verlauf oft oberflächlich, da die skizzierten Figuren manchmal doch reichlich unprofessionell agieren. Auch sprachlich kann der Roman nicht immer überzeugen. Dennoch geeignet für Leser, die einfache Spannungsromane bevorzugen, eine Kenntnis der Serie Homeland ist nicht erforderlich. (Übers.: Norbert Jakober)

Ulrike Braeckevelt

Ulrike Braeckevelt

rezensiert für den Borromäusverein.

Homeland

Homeland

Andrew Kaplan
Heyne (2013)

395 S.
kt.

MedienNr.: 393496
ISBN 978-3-453-26922-4
9783453269224
ca. 16,99 € Preis ohne Gewähr
Systematik: SL
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