Irgendwo für immer
Emily wird nach sechs Jahren Ehe von ihrem Mann verlassen. An die neue Situation kann sie sich nur schlecht gewöhnen und auch auf ihre Arbeit als Schriftstellerin kann sie sich nicht mehr konzentrieren. Schließlich fährt sie auf die Insel Bainbridge
zu ihrer Tante, um Abstand zu gewinnen. Dort hat sie auch schon als Kind glücklich ihre Ferien verbracht. Kaum angekommen, trifft sie auf alte und neue Bekannte, die sie ablenken. Abgesehen davon, dass sie eine neue Liebe findet, stößt Emily auch auf ein altes Familiengeheimnis, das sie derart in Bann schlägt, dass auch ihre Schreibblockade gelöst wird und sie darin Stoff für einen neuen Roman entdeckt. - Ein spannender Schmöker mit gut strukturiertem Plot. Während die Ich-Erzählerin, passend zum Plot, sehr differenziert gezeichnet ist, dienen die anderen Charaktere mit ihren markanten Zügen eher der Weiterentwicklung der Handlung. Leichte, spannende Lektüre. (Übers.: Charlotte Breuer u. Norbert Möllemann)
Adelgundis Hovestadt
rezensiert für den Borromäusverein.
Irgendwo für immer
Sarah Jio
Diana-Verl. (2011)
351 S.
fest geb.