Frida Kahlo
Das Buch verpackt Leben und Werk der Künstlerin Frida Kahlo in zehn 5-Minuten-Geschichten. Als Kind von der Kinderlähmung heimgesucht, muss Kahlo zuhause isoliert im Bett liegen und wird in der Schule als „Holzbein“ gehänselt. Ein späterer
Busunfall, der ihren Körper einquetscht, führt zu lebenslangen Schmerzen. Sie entdeckt ihre Kreativität und beginnt, im Bett zu malen und ihre Schmerzen in ihre Kunst einfließen zu lassen. 1938 begleitet sie ihren Mann Diego Rivera, einen ebenso berühmten Maler, in die USA und hat dort ihre erste Einzelausstellung. In ihrer letzten Ausstellung empfängt sie die zahlreichen Gäste liegend vom Bett aus, bevor sie ein Jahr später mit 47 Jahren stirbt. Ihr unverwechselbarer Stil aus Surrealismus mit mexikanischen Einflüssen und die Art, wie sie ihr Martyrium in Bildern verarbeitet hat, beeindruckt noch heute ihre Fans. Lehrreich: Nach jedem kindgerecht geschriebenen Kapitel geben kleine Exkurse Einblicke in Künstler und Kunstrichtungen der Zeit, mexikanische Symbole und Volkskunst und die Kunst, wie man ein Selbstporträt malt. Die farbenfrohen Illustrationen nehmen großen Platz ein. Alle Bände der Reihe haben haptisch schmeichelnde Buchdeckel und eignen sich bestens zum Vorlesen und Selberlesen für Kinder.
Melanie Schubert
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Frida Kahlo
geschrieben von Stephen Krensky ; illustriert von Ruth Burrows ; übersetzt von Susanne Hornfeck ;
Insel Verlag (2026)
112 Seiten : zahlreiche Illustrationen (farbig)
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 7