Das Licht unserer Tage
Julia hat gerade ihren Job bei einer TV-Backshow verloren und vor einigen Monaten starb ihre geliebte Mutter. Das wirft sie in ein emotionales Tief. Als der Nachlassverwalter ihrer Mutter ihr einen Brief überreicht, in dem die Mutter möchte, dass
sich Julia mit ihrem Vater versöhnt, fährt sie widerwillig in das Dorf ihrer Vorfahren. Vater und Tochter nähern sich nun langsam einander. So erfährt Julia auch einiges über ihre Großmutter Suzette und deren Mutter Eugenie. Durch ein Tagebuch erfährt Julia deren Geheimnisse, die Vieles erklären und auch Julias Entscheidungen für die Zukunft in andere Bahnen lenken. - Drei Frauen, drei Geschichten, diese werden teils parallel, aber auch chronologisch erzählt. Die Geschichten sind unterschiedlich spannend, deshalb dauert es auch etwas, bis es richtig interessant wird. Es lohnt sich also dranzubleiben.
Edith Schmitt
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Das Licht unserer Tage
Clarisse Sabard ; aus dem Französischen von Claudia Feldmann und [einer weiteren]
Insel Verlag (2023)
542 Seiten
kt.