Weltalltage
Die Geschichte erzählt von der besonderen Freundschaft zwischen Max und der namenlosen Ich-Erzählerin. Seit der Schulzeit kennen sie sich, beide wuchsen bei alleinerziehenden Müttern auf. Seit ihrer Kindheit leidet die Erzählerin an chronischem
Schwindel, kein Arzt findet eine Ursache. Durch Max gelingt es ihr, ein annähernd erträgliches Leben zu führen. Max, der Architekt, und sie teilen sich mit Anfang dreißig eine Wohnung. Sie gibt ihren Job auf, um ein Buch über Max zu schreiben. Als sein Onkel sich das Leben nimmt, verändert sich Max. Er ist nicht mehr der Starke und langsam schleicht sich bei ihm eine Depression ein. Jetzt ändert sich das Rollenverhältnis, denn Max wird schwach und verletzlich. In zahlreichen Rückblicken erfährt man vom Leben der beiden Protagonisten. Zu empfehlen.
Pia Jäger
rezensiert für den Borromäusverein.
Weltalltage
Paula Fürstenberg
Kiepenheuer & Witsch (2024)
312 Seiten
fest geb.