Die Bibliothek meines Großvaters
Die zurückhaltende junge Lehrerin Kaede hat eine enge Bindung zu ihrem Großvater, der an einer fortschreitenden, seltenen Art von Demenz leidet. Sie teilen die Liebe zu Büchern, vor allem zu klassischen Krimis aus aller Welt. Gemeinsam lösen sie
kriminalistische Rätsel, doch dann taucht eine reale Bedrohung in Kaedes Leben auf, die ihre Wurzeln in der Vergangenheit hat. Mit Unterstützung von Kaedes Kollegen Iwata und seinem charmanten Freund Shiki, vor allem aber durch den immer noch vorhandenen kriminalistischen Scharfsinn ihres Großvaters gelingt es, einen gefährlichen Verbrecher zur Strecke zu bringen. – Zwar weist die stimmungsvolle Gestaltung mit Farbschnitt eher auf einen Jugendroman hin, doch der erste Band einer japanischen Trilogie vereint eine anrührende Familiengeschichte mit spannenden Krimielementen. Das warmherzig erzählte Buch ist eine Bereicherung für alle Bestände. Gerne empfohlen!
Evelin Schmidt
rezensiert für den Borromäusverein.
Die Bibliothek meines Großvaters
Masateru Konishi ; aus dem Japanischen von Peter Aichinger-Frankhauser
Kiepenheuer & Witsch (2025)
331 Seiten
kt.