Zeichen im Schnee
Die Arktis-Jägerin Edie Kiglatuk (bekannt aus "Im Eis", BP/mp 11/878) unterstützt ihren Ex-Mann Sammy, der an dem berühmten Iditarod-Schlittenhunderennen in Alaska teilnimmt. In den Wäldern nahe Anchorage findet sie ein erfrorenes Baby mit einem
umgekehrten Aschekreuz auf der Stirn. Die Polizei ist schnell sicher, dass die "Altgläubigen", eine geächtete russischstämmige Sekte, verantwortlich ist, doch Edie folgt ihrem kriminalistischen Instinkt. Ihre Ermittlungen führen sie in die Welt der Politik. Gerade läuft der erbitterte Wahlkampf um den Gouverneursposten von Alaska und Edie sticht in ein Wespennest von Korruption, Machtgier und Menschenverachtung. Nicht nur ihr eigenes Leben wird bedroht, auch auf Sammy wird ein Anschlag verübt, doch am Ende werden die wahren Schuldigen entlarvt. - Die arktische Landschaft wird selbst zum Handlungsträger, Edie mit ihrer Verbundenheit mit der Natur, der Inuit-Kultur und den Menschen, die ihr wichtig sind, ist eine außergewöhnliche und faszinierende Ermittlerin. Breit empfohlen. (Übers.: Margarete u. Sabine Längsfeld)
Evelin Schmidt
rezensiert für den Borromäusverein.
Zeichen im Schnee
Melanie McGrath
Kindler (2013)
442 S.
kt.