La chasse au trésor - Die Schatzsuche
Ungern beugt sich die zwölfjährige Pia der Entscheidung ihrer Eltern, die Ferien mit ihren Brüdern bei Tante Clara in Cassis zu verbringen, schließlich hatte sie sich auf Urlaub mit ihrer besten Freundin an der Nordsee gefreut. Noch dazu ist ihre
Cousine Maï zwar im gleichen Alter, legt aber im Gegensatz zu Pia größten Wert auf Mode und Make-up. Dementsprechend skeptisch betrachtet Pia bei ihrer Ankunft die neue Umgebung. Doch die atemberaubende Landschaft mit ihren Kalksteinfelsen und Buchten zieht sie schnell in ihren Bann, zumal sich zunehmend auch eine Freundschaft mit Maï entwickelt. Bei einem Spaziergang entdecken die Jugendlichen zufällig in einem verlassenen Steinbruch einige römische Amphoren, was sie natürlich sofort zu weiteren Recherchen inspiriert. Kurz darauf stoßen sie beim Tauchen auf ein altes Schiffswrack, dem die antiken Gefäße entstammen könnten. Doch diese sind mittlerweile aus dem Steinbruch verschwunden - ob ein Zusammenhang mit dem verdächtigen Fischerboot besteht, das regelmäßig in der Bucht ankert? Die Freunde stürzen sich tiefer in ihre Ermittlungen und enttarnen eine Schmugglerbande, die die Amphoren in den USA verkaufen wollen. Unglücklicherweise scheint auch ein guter Freund von Maï beteiligt zu sein. - Den Angaben des Verlags zufolge beläuft sich der französischsprachige Anteil des Lernkrimis auf 30%, die allerdings gekonnt in den deutschen Rahmentext integriert sind und somit keine allzu langen, potentiell entmutigenden Passagen entstehen lassen. Vielmehr sind die zahlreichen Dialoge in alltagsgetreuem Französisch gehalten und werden ergänzt durch textnahe umfassende Vokabelerklärungen. Wie die gesamte Reihe sehr zu empfehlen.
Marlene Knörr
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
La chasse au trésor - Die Schatzsuche
von Bettina Savino
Langenscheidt (2012)
Krimis für Kids
118 S. : zahlr. Ill.
kt.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 10