Kleiner Fuchs auf großer Jagd
Der Indianerjunge "kleiner Fuchs" will nicht mehr bei den anderen Kindern und den Frauen bleiben. Er will seinem Vater beweisen, dass er groß, stark und tapfer genug ist, um endlich mit den Männern auf Jagd zu gehen. Deshalb wagt er eine Mutprobe.
Obwohl ihm die Probe misslingt, erntet er die Anerkennung seines Vaters für seinen Mut. Die Geschichte zeigt Kindern, dass man nicht alles machen kann, nur weil man es möchte, und dass Verbote von Erwachsenen (oft) einen Sinn haben. Die spannende Geschichte ist in kurze Kapitel unterteilt und mit vielen anschaulichen Farbbildern aufgelockert. Die große Fibelschrift erleichtert das Lesen und die Rätsel am Ende des Buches fördern das Leseverständnis. Diese unaufdringlich lehrreiche Indianergeschichte ist sehr zu empfehlen für alle Erstleser ab 7 Jahren.
Emily Greschner
rezensiert für den Borromäusverein.
Kleiner Fuchs auf großer Jagd
Manfred Mai. Mit Bildern von Astrid Vohwinkel
Ravensburger Buchverl. (2011)
Leserabe : 2. Lesestufe
42 S. : zahlr. Ill. (farb)
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 7