Die Ente
Stockenten schwimmen bei uns überall gesellig in kleinen Gruppen auf Teichen und kleinen Flüssen herum, pflegen am Wasserrand fleißig ihr Gefieder mit Fett, damit sie im Wasser vor Nässe und Kälte geschützt schwimmen und im seichten Gewässer
gründeln können ("Köpfchen in dem Wasser, Schwänzchen in der Höh'"). Auch das Paarungsgehabe ist im späten Winter schön zu beobachten, nur schwer ist dagegen im Frühling das brütende Weibchen zu finden in seinem weich ausgepolsterten Nest mit den vielen Eiern, ehe es stolz, aber vorsichtig ihre lebendig auf dem Wasser herumwuselnde Jungenschar vorführt und einige Monate wachsam zusammenhält. Die Mauser verändert bei den Enten das Federkleid, verwandelt das farbenfrohe Prachtkleid der Erpel in ein unauffälliges braunes Schlichtkleid und macht die Tiere kräftig für den Zug in wärmere Gefilde, den die Bewohner nördlicher Gefilde im Herbst unternehmen müssen. Das alles - und dazu noch einige Hinweise auf gefährliche Entenjäger und einige Verwandte aus der Familie der Entenvögel - stellt der Band aus der Reihe "Meine große Tierbibliothek" in großartigen Farbfotos mit kurzen erklärenden Texten verständlich und anschaulich dar. - Ein sinnvolles Buch zum Kennenlernen der heimischen Umwelt für alle Kinder. Zu empfehlen für alle Büchereien.
Georg Bergmeier
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Die Ente
Text von Pascale Hédelin
Esslinger (2012)
Meine große Tierbibliothek
29 S. : überw. Ill. (farb.)
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 6