Fenja und der Wirbel im Feenwald
Mama und Papa Zaunkönig staunen eines Tages nicht schlecht, als aus einem ihrer Eier kein Küken, sondern eine kleine Fee ohne Flügel schlüpft. Trotzdem ziehen die beiden sie liebevoll auf und geben ihr den Namen Fenja. Als die kleine Fee heranwächst
und erfährt, dass sie in Wahrheit eine Fee ist, macht sie sich auf die Suche nach ihrer Familie. Doch im Wald bei den anderen Feen angekommen, muss Fenja ziemlich schnell herausfinden, dass ihre Artgenossen gar nicht so sind, wie sie sie sich vorgestellt hatte. Die Feen ärgern alle anderen Tiere und jeder hat Angst vor ihnen. Da erkennt Fenja, wer ihre richtigen Freunde sind, und hilft ihnen, die Feen zu vertreiben. – Die Bilder sind wunderschön und sehr detailgetreu mit viel Liebe gezeichnet. Kernthema der Geschichte: Familienzusammenhalt und Freundlichkeit bringt einen weiter als Gemeinheiten. Grundsätzlich hat mir die Handlung gut gefallen, allerdings ist die Wendung mit den gemeinen Feen etwas schwierig zu vermitteln, da in den meisten anderen Kinderbüchern Feen als freundlich und hilfsbereit dargestellt werden und nicht fies und hinterhältig wie hier.
Marion Sagstetter
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Fenja und der Wirbel im Feenwald
Briony May Smith ; aus dem Englischen von Steffi Kress
ess!inger (2025)
[48] Seiten : farbig
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 4