Der zweite Sohn
Hector Guzman liegt nach einem Mordanschlag im Koma, was sich natürlich nicht allzu förderlich auf sein mühsam errichtetes Drogenkartell auswirkt. Zwischen allen Fronten findet sich Sophie, seine Geliebte, mit ihrem Sohn wieder. Sie muss im Geflecht
der Lügen und Gewalt um einen Weg aus höchster Gefahr ringen. - Der erste Band ("Unbescholten", MedienNr. 385635) sollte bekannt sein, sonst ist die Vielfalt der Handlungsstränge und Charaktere nur sehr schwer zu durchschauen. Dann aber erwartet einen ein rasant durchkomponierter Thriller, der von Anfang bis Ende Spannung bietet. Hinzu kommt, dass am Ende nicht alle Knoten entwirrt werden. So bleibt genug Spannung erhalten, die Vorfreude auf den abschließenden Band wird also geweckt. Sehr zu empfehlen für Bestände, in denen der erste Band vorhanden ist und gut nachgefragt wird. (Übers.: Stefan Pluschkat)
Thomas Oberholthaus
rezensiert für den Borromäusverein.
Der zweite Sohn
Alexander Söderberg
Piper (2015)
446 S.
kt.