Immer wenn ich den Sinn des Lebens gefunden habe, ist er schon wieder woanders
Was ist der Sinn des Lebens? Ist es das Glücklichsein, das Leben in der Gegenwart, das Genießen oder sogar die Erkenntnis der Sinnlosigkeit? Diesen in der Philosophiegeschichte immer wieder diskutierten Fragen spürt der Autor anhand von 39 Aphorismen
nach und durchstreift die verschiedenen "-ismen" der Philosophie von Epikur und Aristoteles über Hume, Schopenhauer, Nietzsche, Camus und Sartre bis Bertrand Russell und Aldous Huxley und klopft sie daraufhin ab, welche Bedeutung sie allgemein und für ihn selbst haben. Dies geschieht humorvoll und oft auch ironisch kommentierend, verbunden mit Rückblicken auf seine eigenen Einstellungen und Erfahrungen. Auch wenn er die Frage nach der Bedeutung des Glaubens und der Existenz Gottes unentschieden lässt, sind die breit gefächerten philosophischen Anmerkungen eine anregende Lektüre für philosophisch interessierte Leser.
Helmut Eggl
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Immer wenn ich den Sinn des Lebens gefunden habe, ist er schon wieder woanders
Daniel Klein
Piper (2016)
222 S.
fest geb.