Die Not-To-Do-Liste
Diesen Ratgeber für eine positive Denkweise und Lebensgestaltung hat Dobelli in Anlehnung an den Investor und Milliardär Charlie Munger entwickelt, der Harvard-Absolventen negative Rezepte zur Lebensgestaltung an die Hand gab. Zwar sind die "Not-To-Dos"
und ihre anschaulichen Beispiele aus dem Arbeits- und Privatbereich durchaus amüsant, doch bringt die dagegengesetzte "Leise Stimme der Vernunft" keine neuen Erkenntnisse für die Überwindung von persönlichen Schwachstellen. Durch die übertriebene Darstellung reflektieren Leser:innen eventuell (noch einmal) ihr Denken und Handeln. Dieser Ratgeber ist, wie auch Dobelli im Schlusswort selbst sagt, keine Anleitung für ein gutes, glückliches Leben, er greift lediglich Aspekte auf, die ein solches in manchen Situationen erschweren. Die teils ironisch-zynischen Negativdarstellungen sind ansprechend vom Illustrator El Bocho in Szene gesetzt. – Kann als niederschwelliger, unterhaltsamer Ratgeber in größeren Beständen eingesetzt werden.
Margit Düing Bommes
rezensiert für den Borromäusverein.
Die Not-To-Do-Liste
Rolf Dobelli
Piper (2024)
348 Seiten : Illustrationen (farbig)
fest geb.