Gebrauchsanweisung für Prag und Tschechien
Schon als Martin Becker vor mehr als zehn Jahren zum ersten Mal nach Prag reiste - vorbereitet nur durch seine Begeisterung für Milan Kundera - verliebte er sich in die Stadt. In ihre unerträgliche Leichtigkeit, in die "touristischen Fallen", in
die "Kafkareien jeglicher Art", in "durchbafelte" Nächte, in Wohnzimmercafés, in Prags Geruch, die Geräusche und den Rhythmus der Untergrundbahn. - Martin Beckers Gebrauchsanweisung zu lesen, macht großen Spaß. Sie ist wunderbar geschrieben, verbindet Literatur mit Geschichte, Melancholie mit Glück und steckt voller Selbstironie und Humor. In jeder Zeile findet man Beckers Begeisterung für Prag und Tschechien wieder. Der Reiz ist groß, sofort die Koffer zu packen und es ihm gleich zu tun. Oder sich wenigstens mit einem Bier in seine Geschichten entführen zu lassen.
Tina Schröder
rezensiert für den Borromäusverein.
Gebrauchsanweisung für Prag und Tschechien
Martin Becker
Piper (2016)
221 S. : Kt.
fest geb.