Alle Farben des Meeres
Nachdem Migo, der Sohn ausgezogen ist, beginnt für Sophia ein neuer Lebensabschnitt und sie schätzt ihre Unabhängigkeit. Sie tritt ihre neue Stelle als Pflegerin in einem Altenheim an und diese Tätigkeit tut sie mit großem Engagement. Sie kommt
mit den ostfriesischen Einwohnern sehr gut zurecht. Bis eines Tages Migo wieder vor der Tür steht und bei ihr einzieht. Wenige Tage später kommt Sophias Mutter unerwartet aus Kroatien und will künftig bei ihrer Tochter wohnen. Da ändert sich Sophias Leben unerwartet, nachdem das kleine Häuschen nur wenig Platz bietet. Auch im Pflegeheim ist plötzlich ein Unternehmensberater aufgetaucht, der das Heim rentabel machen soll. Das löst große Unruhe unter dem Personal aus. Aber durch glückliche Umstände gelingt es ihnen, die Machenschaften, die dahinterstecken, aufzuklären. – Ein sehr berührender und interessanter Roman, der viele Perspektiven offenlegt. Allen Lesern sehr zu empfehlen.
Elfriede Bergold
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Alle Farben des Meeres
Katja Haase
Rowohlt Taschenbuch Verlag (2026)
442 Seiten
kt.