Die kleine Kürbishexe
Hexenlehrerin Miss Bux ist mit der kleinen Kresse sehr unzufrieden, sie trägt nicht nur nicht das übliche Hexengewand, sondern robuste Gartenkleidung, nein, ihr gelingen auch die simpelsten Hexenaktivitäten wie Besenflug und Zaubertränke nicht.
Dafür aber hat sie einen "grünen Daumen", in ihrem Garten pflanzt und erntet sie Kräuter, Obst, Gemüse und Kürbisse. Ihre große Stunde kommt, als die Lieferung von Halloween-Kürbissen verloren geht – jetzt kann sie ihre üppige Ernte anbieten und alle bewundern ihre vermeintliche Zauberkraft. So hat sie mit ihrem Talent ihren Platz in der Gemeinschaft gefunden, auch wenn sie und ihr Tun nicht der "Norm" entsprechen. – Das in kräftigen Farben illustrierte Buch bringt das Geschehen sehr lebendig und plastisch zum Ausdruck, dazu kommt eine gehörige Portion Situationskomik und die Befriedigung darüber, dass die scheinbar unfähige kleine Hexe am Ende die Anerkennung aller gewinnt. Ganz abgesehen davon, dass das Zauberer- und Hexenmilieu sich ohnehin großen Interesses erfreut, dürften Kinder das Buch mit viel Gewinn und Spaß annehmen. – Für Kinder ab 4 Jahren geeignet, allen Beständen nachdrücklich empfohlen.
Birgit Karnbach
rezensiert für den Borromäusverein.
Die kleine Kürbishexe
Helen Docherty ; mit Illustrationen von Steven Lenton ; aus dem Englischen von Fabienne Pfeiffer
Schneiderbuch (2025)
[40] Seiten : farbig
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 4