Jenny Meier legt seltsame Eier
Jenny Meier legt seltsame Eier mit wunderschönen Flecken und alle anderen Hennen legen ebenfalls wahre Kunstwerke, die sich sehen lassen können: gestreifte, gepunktete, wellige, getupfte, marmorierte, glitzernde Eier – alle sind einfach Hingucker!
Allerdings wird der Erzähler misstrauisch, als Henne Gloria Schlicht kein Wort außer "spricht" einfällt, das sich auf ihren Nachnamen reimt. Und ein sprechendes Ei gibt es nun wirklich nicht. Oder haben alle anderen Hühner etwa geflunkert, damit sie in dieses Bilderbuch kommen? Doch die Hennen können ihre Kreativität gleich unter Beweis stellen, denn ein Habicht taucht über dem Stall auf und alle Hühner zeigen, was wirklich in ihnen steckt. – Dieses Bilderbuch punktet mit viel Sprachwitz, kindgerechter Spannung und einer schönen Botschaft über Zusammenhalt und Mut. Die Illustrationen sind farbenfroh und großflächig. Beim Betrachten der kunterbunten, originellen Hühnerbilder gibt es viel zu entdecken und zu bestaunen. Die Geschichte ist in kurzen, größtenteils gereimten Texten altersgerecht erzählt, mit einer Extraportion Humor. Wenn Hühner Namen wie Suse Gundelpfau und Gitti Schwipp-Schweifen tragen, sorgt das für Aufmerksamkeit und ist einfach speziell und besonders. Hier darf gelacht, gestaunt und selbst gereimt werden. Dieses Bilderbuch möchte ich allen Büchereien herzlichst empfehlen.
Silvia Eilers
rezensiert für den Borromäusverein.
Jenny Meier legt seltsame Eier
Rachel Emily & Illustrationen: Paul Delaney ; aus dem Englischen von Fabienne Pfeiffer
Schneiderbuch (2026)
[40] Seiten : farbig
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 4