Diebe, Lügner und Helden wie wir
Nicholas hat es nicht leicht: in der Schule wird der hochbegabte Junge gemobbt, er lebt allein mit seiner Mutter und das Geld ist immer knapp. Jetzt sieht es auch noch so aus, dass sie ihr Haus verlieren. Das muss Nicholas unbedingt verhindern, denn
in einem Baum im Garten lebt sein tot geborener Bruder weiter, dem er alles anvertrauen kann. Als plötzlich Großvater Rose auftaucht, der nach langer Haft aus dem Gefängnis kommt, schöpft Nicholas neue Hoffnung. Sein Großvater, der häufig verwirrt ist, erzählt von wertvollen Familienerbstücken und einer Tätowierung, die den Weg zum Schatz weist. Als er gemeinsam mit Mr. Dykhouse, dem Großvater von Nicholas' Mitschüler Jordan, aus dem Seniorenheim ausbüxt, bringen die beiden ihre Opas in einem verlassenen Geisterhaus unter, in dem Nicholas das Familienerbe vermutet. Unterstützung bekommen sie von Zeke, der genau so ein Außenseiter ist wie Nicholas und Jordan. Tatsächlich finden sie einen Schatz, doch der sieht ganz anders aus als erwartet. - Die skurrile Abenteuer- und Freundschaftsgeschichte mit ungewöhnlichen, sympathischen Charakteren wird besonders Jungen gefallen. Für alle!
Evelin Schmidt
rezensiert für den Borromäusverein.
Diebe, Lügner und Helden wie wir
Matthew Baker
Thienemann (2016)
356 S.
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 10