Feuerschuh und Windsandale

Der siebenjährige Tim ist der dickste und kleinste Junge in der Klasse. Die anderen meinen es nicht böse, aber Tim wird traurig und zornig, wenn sie ihn Möpschen oder Dicker rufen. Dann lachen die Kinder, weil er sich so aufregt. Aber seine Eltern, Feuerschuh und Windsandale die liebt er und sie ihn. Sie haben nicht viel Geld und leben in einer Kellerwohnung. Der Vater verdient sein Geld als Schuster. Als Tim Geburtstag hat, stehen neben dem Geburtstagskuchen zwei Rucksäcke und zwei Paar neue Schuhe - keine Eisenbahn, wie er es sich gewünscht hatte. Tim ist enttäuscht. Aber das Beste kommt noch, sagt sein Vater, vier Wochen Wanderferien, nur du und ich. Als ‚Feuerschuh‘ und ‚Windsandale‘ machen sie sich auf und erleben viele kleine Abenteuer. Besonders schön ist es immer, wenn sein Vater ihm Geschichten erzählt. - Für das Buch Feuerschuh und Windsandale hat Ursula Wölfel 1962 den Deutschen Jugendliteraturpreis in der Sparte Kinderbuch erhalten. Es kann auch heute Kindern noch viel bieten. Es eignet sich zum Selberlesen ab acht und zum Vorlesen ab sechs und führt in eine Welt, die in Vergessenheit zu geraten droht - eine Kindheit, in der die kleinen Dinge glücklich machen können. Empfehlenswert.

Christiane Raeder

Christiane Raeder

rezensiert für den Borromäusverein.

Feuerschuh und Windsandale

Feuerschuh und Windsandale

Ursula Wölfel ; mit Illustrationen von Regina Kehn
Thienemann (2021)

106 Seiten : Illustrationen
kt.

MedienNr.: 608705
ISBN 978-3-522-18600-1
9783522186001
ca. 5,99 € Preis ohne Gewähr

Borromäus-Altersempfehlung: ab 6
Systematik: KE
Diesen Titel bei der ekz kaufen.