Fips versteht die Welt nicht mehr

Seit der Trennung seiner Eltern fühlt sich der Dackelterrier Fips unglücklich. Mit seiner gestressten Mutter zankt er sich ständig und gibt ihr freche Antworten. Wenn er Zeit mit seinem Vater verbringen soll, lässt er die Ohren hängen. Die anderen Fips versteht die Welt nicht mehr Hundekinder sind ratlos. Fips verkriecht sich, will nicht mit ihnen spielen, ist traurig und weiß selbst nicht, was mit ihm los ist. Der alte Bruno versteht den Kleinen gut. Behutsam erzählt er, wie er selbst bei der Trennung seiner Eltern vor vielen Jahren hin- und hergerissen war. Fips fühlt sich mit seinen Gefühlen angenommen und gewinnt langsam das Vertrauen in das Leben zurück. Durch Brunos Aufmerksamkeit wird ihm - und damit dem Betrachter in ähnlicher Situation - klar, dass seine inneren Konflikte normal und bewältigbar sind. Die Identifikation mit dem kleinen Hund hilft, die Stärken der eigenen Persönlichkeit zu entdecken und mit der Trennung fertig zu werden. - Dieses problemorientierte Bilderbuch zum Thema Scheidung, mit netten Hundefiguren konventionell illustriert, erweist sich für Kinder und Erwachsene gleichermaßen als äußerst hilfreich.

Martina Mattes

Martina Mattes

rezensiert für den Sankt Michaelsbund.

Fips versteht die Welt nicht mehr

Fips versteht die Welt nicht mehr

Jeanette Randerath ; Imke Sönnichsen
Thienemann (2008)

[14] Bl. : überw. Ill. (überw. farb.)
fest geb.

MedienNr.: 286387
ISBN 978-3-522-43542-0
9783522435420
ca. 15,00 € Preis ohne Gewähr

Borromäus-Altersempfehlung: ab 4
Systematik: KK
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