Süßer die Bären nie brummen
Es ist Weihnachten und Bär sucht im tief verschneiten Wald nach einem Weihnachtsbaum. Plötzlich durchzuckt ihn ein heftiger Schmerz. Er stürzt und kann nicht mehr aufstehen, der Schmerz in seiner Tatze ist zu groß. Sein Gebrüll lockt die Tiere
des Waldes an, um zu erkunden, was passiert ist. Bär kann nicht mehr auftreten, wie soll er nun am Weihnachtsabend in seine Höhle kommen? Die Tiere untersuchen seine Tatze und können gar nichts finden. Alle packen mit an, um ihn fortzubringen, aber er ist viel zu schwer. Sie geben auf und Bär wird so traurig, dass er weint. Dann hat Igel eine super Idee: Sie bauen um ihn herum eine Bärenhöhle. Die Tiere schleppen Äste und Tannenzweige heran, messen und sägen, bis der Bär in einem Tipi sitzt. Da hockt er nun am Weihnachtsabend ohne Weihnachtsfest. Aber die Tiere bringen Kerzen und Geschenke, singen, plaudern und bereiten sich und dem Bären ein wundervolles Fest. Als der Bär schon eingeschlafen ist, entdeckt eine kleine Maus den Dorn in der Bärentatze, den ein Vogel vorsichtig entfernt. - Eine stimmungsvolle Weihnachtsgeschichte mit großformatigen farbsatten Bildern. Der Wechsel der Perspektive bringt die kleinen Bilderbuchbetrachter:innen ins Staunen. Es gibt viel zu entdecken. Zum Vorlesen und Betrachten in der Vorweihnachtszeit bestens geeignet.
Manuela Hantschel
rezensiert für den Borromäusverein.
Süßer die Bären nie brummen
Catherine Metzmeyer ; [Illustrationen:] Hervé le Goff ; übersetzt von Ebi Naumann
Thienemann (2023)
[32] Seiten : farbig
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 4