Der Freunde-Baum
Rumi kommt eines Tages neu in die Klasse. In der Pause spielt er meistens ganz allein im Schatten der alten Weide. Die anderen Kinder finden das komisch und fangen schließlich an, Rumi auszulachen. Die Hänseleien nehmen immer weiter zu und keiner
schreitet ein. Als die Situation eskaliert und Rumi mit einem Stein beworfen wird, beschließt der Junge Han, nicht mehr zuzusehen, sondern sich mit Rumi anzufreunden. Nach und nach machen auch die anderen mit und so ist Rumi am Ende nicht mehr allein. – Die Botschaft dieses Bilderbuches ist sehr wichtig. Sie zeigt, dass man bei Ungerechtigkeit nicht wegschauen darf und man mutig auf andere Menschen zugehen muss, um sie nicht auszugrenzen. Die Autorin hat Mobbing selbst bei ihrem Sohn erlebt und das macht dieses Bilderbuch zu etwas Besonderem. Obwohl die Handlung nicht viel Text hat, kann man den Zeichnungen jede Emotion ansehen. Man fühlt mit Rumi und seinen Erlebnissen mit. – Ein Bilderbuch über Mut, Zivilcourage und Zusammenhalt.
Marion Sagstetter
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Der Freunde-Baum
Aisha Saeed ; illustrations: LeUyen Pham ; aus dem Englischen von Inge Wehrmann
Thienemann (2025)
[40] Seiten : farbig
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 5