Ein Garten voller Wunder
Ella hat einen anstrengenden Job in Köln, der ihr kaum Zeit für ein Privatleben lässt. Als sie unerwartet die Nachricht aus dem Krankenhaus in Lübeck erreicht, dass ihre Mutter im Sterben liegt, macht sie sich unverzüglich auf den Weg, doch als
sie ankommt, ist die Mutter bereits verstorben. In Ella löst das große Trauer aus, und sie macht sich auf den Weg zurück ins Elternhaus. Doch es ist nichts mehr so, wie es einmal war. Als sie versucht, in dem verwilderten Garten etwas Ordnung zu schaffen, lernt sie ihren Nachbarn kennen, der ihr mit guten Ratschlägen weiterhilft. Bei diesen Gesprächen und bei der Arbeit in der Natur findet Ella Trost und sie überlegt, ob sie das Elternhaus nun wirklich verkaufen will, denn immer mehr wird ihr bewusst, wie sehr ihr Herz daran hängt, und die Natur hilft ihr dabei, eine wichtige Entscheidung zu treffen. – Eine sehr berührend verfasste Erzählung, die den Weg beschreibt, der dazu führt, wieder in ein Leben zurückzufinden und auch den Mut für eine neue Ausrichtung zu haben. Allen Büchereien sehr zu empfehlen.
Elfriede Bergold
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Ein Garten voller Wunder
Christiane Wolter
Ullstein (2026)
236 Seiten
kt.