Ein Elefant für Inspector Chopra
In Mumbai ist Inspector Chopra bekannt für seine Unbestechlichkeit und seinen Gerechtigkeitssinn. Doch nach einem Herzanfall legt ihm sein Arzt die Pensionierung nahe. Ausgerechnet an seinem letzten Tag wird Chopra aufmerksam auf die Leiche eines
jungen Mannes. Dessen Mutter befürchtet, dass sein Tod nie aufgeklärt wird, weil sie zu den Armen gehören. Chopra nimmt sich des Falles an und ermittelt auch ohne Polizeimarke munter weiter. Da er diese Tätigkeit vor seiner Frau geheim halten will, vermutet diese eine Geliebte. Als weiteres Problem kommt ein depressiver Babyelefant hinzu, den Chopra von seinem Onkel geschenkt bekommt. Doch als Chopra als Drahtzieher einen seiner erbittertsten Gegner identifiziert, ist ihm der kleine Ganesha eine große Hilfe. - Anfangs etwas schleppend, wird der Krimi mit der Zeit aber durchaus spannend. Gerade die Szenen um den Elefanten sind amüsant und anrührend. dennoch hätte man sich einen noch tieferen Einblick in das Leben in Indien gewünscht. (Übers.: Peter Friedrich)
Tina Schröder
rezensiert für den Borromäusverein.
Ein Elefant für Inspector Chopra
Vaseem Khan
Ullstein (2017)
Ullstein Taschenbuch ; 28846
331 S.
kt.