Elli gibt den Löffel ab
Elli ist 60 Jahre und zehrt gedanklich von der Zeit, in der sie mit ihrem Mann ein Kino betrieb. Mittlerweile ist sie Witwe, führt eine schlecht laufende Videothek, ihre Kegelfreunde sterben. Als ein mysteriöser Brief ihres Kindheitsfreunds Fabrizio
aus Capri eintrifft und eine Erbschaft ankündigt, macht Elli sich kurzerhand auf den Weg. Dabei lernt sie den Weltenbummler Heinz kennen. Trotz vieler Meinungsverschiedenheiten kommen sich die beiden näher. Auf Capri sieht sich Elli dann mit ihrer ungeliebten Schwester konfrontiert. Fabrizio eröffnet ihnen ein Familiengeheimnis, das sie zu möglichen Erben einer Pension macht. Doch ein örtlicher Hotelier hat es ebenfalls darauf abgesehen. - Tessa Hennings Roman ist leicht vorhersehbar und sprachlich nicht überragend. Trotzdem ist die Hauptfigur Elli liebenswert, viele Passagen sind recht amüsant. Als leichte Lektüre geeignet.
Tina Schröder
rezensiert für den Borromäusverein.
Elli gibt den Löffel ab
Tessa Hennig
List-Taschenbuch (2011)
List-Taschenbuch ; 61049
377 S.
kt.