Teufelsberg
Ende der 60er Jahre. In Berlin brodelt es, Spionage, Studentenaufstände und linksextremistische Terroranschläge prägen das Bild der Stadt. Linksradikale haben einen Bombenanschlag auf den jüdischen Richter Hirsch angekündigt. Nun wird das Haus
des Richters überwacht. Nur kurz hat Kommissar Heller seinen Posten vor dem Haus verlassen. Genau in dieser Zeit wird die Frau des Richters ermordet. Der Mörder wird schnell gefunden, leider tot. Doch welchen Hintergrund hatte der Mord? Gleichzeitig treibt ein Frauenmörder sein Unwesen. Haben die Fälle miteinander zu tun? Wolf Heller vermutet, dass ein Bombenanschlag auf eine jüdische Einrichtung geplant ist, doch wann und wo? Und steckt wirklich der russische Geheimdienst hinter den Verbrechen? Die Autoren verstehen es gut, Zeitgeschichte und Kriminalgeschichte miteinander zu verbinden. Zu empfehlen.
Pia Jäger
rezensiert für den Borromäusverein.
Teufelsberg
Lutz Wilhelm Kellerhoff
Ullstein (2021)
384 Seiten
kt.