Detektiv Stanley und das Geheimnis im Museum
Detektiv Stanley ist im Ruhestand und möchte sein Frühstück genießen, als ein Brief hereinflattert. Im Museum wurde eingebrochen; Direktorin Rosenbaum bittet ihn, das Verbrechen aufzuklären. Im Museum angekommen, stellt Stanley ein fürchterliches
Chaos fest, aber kein Kunstwerk fehlt. Stanleys feine Nase nimmt jedoch einen frischen Farbgeruch wahr. Auch Inspektor Shiro taucht am Tatort auf und entdeckt in Stanleys Tasche seine goldene Uhr. So wird der Detektiv verhaftet und landet im Gefängnis. In aller Ruhe kann Stanley den Fall aufklären. Ein wertvolles Gemälde wurde durch eine Fälschung ersetzt und die Direktorin ist nicht die, die sie zu sein scheint. Der großformatige Band überzeugt durch farbenfrohe, größere Illustrationen, eine humorvolle, spannende Krimigeschichte und liebenswerte Tierfiguren. Das klare Schriftbild, die Sprechblasen und die Textblöcke empfehlen diesen Bilderbuch-Comic auch für ungeübtere Lesende. Die abschließende kurze Information über den Künstler Piet Mondrian und sein bahnbrechendes Werk Komposition II rundet diesen empfehlenswerten Band ab.
Ursula Reich
rezensiert für den Borromäusverein.
Detektiv Stanley und das Geheimnis im Museum
geschrieben von Hannah Tunnicliffe und illustriert von Erica Harrison ; aus dem Englischen von Jan-Federik Bandel
Carlsen Comics (2025)
58 Seiten : farbig
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 7