Wie das Glück zu Rita Ricotta kam

Rita Ricotta lebt einsam in der fensterlosen Mietwohnung einer kalten, lauten Stadt. Auch die Arbeit in der Fischfabrik bringt weder Freude noch Freunde in ihr Leben, doch das Glück, buchstäblich in personifizierter Gestalt, ist schon auf dem Weg Wie das Glück zu Rita Ricotta kam zu ihr. Es wälzt nicht zauberisch ihr Leben um, sondern hilft ihr, sich zu öffnen: sich selbst, den anderen, der Natur-Wahrnehmung. Märchenhaft, fast allegorisch kommt die Geschichte daher und hinterlässt in dem lesenden Betrachter einen langen Nachhall. Überwältigend ist die höchst anspruchsvolle und hochwertige Ausstattung des Buches (Layout, z.B. großzügige Raumgestaltung, Initialen, Schriftbild). Die Illustrationen (Isabel Pin) sind ganzseitig, zart und abstrakt wie das Glück, in einer Mischtechnik mit Reiß- und Collageelementen gestaltet und in gedeckten Pastellfarben gehalten. Ein wegen Inhalt, Ausstattung und Umfang (je 22 Text- und Bildseiten) eher für ältere Kinder geeignetes Buch - sehr empfohlen!

Birgit Karnbach

Birgit Karnbach

rezensiert für den Borromäusverein.

Wie das Glück zu Rita Ricotta kam

Wie das Glück zu Rita Ricotta kam

Will Gmehling. Mit Bildern von Isabel Pin
Carlsen (2011)

[24] Bl. : überw. Ill. (farb.)
fest geb.

MedienNr.: 348803
ISBN 978-3-551-51744-9
9783551517449
ca. 16,90 € Preis ohne Gewähr

Borromäus-Altersempfehlung: ab 6
Systematik: KK
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