Ralf
Ralf ist ein dackelartiger Hund, der eigentlich klein ist, dennoch aber stets allen im Weg zu sein scheint, sodass er nach draußen in die Hundehütte verbannt wird. Doch als es eines Nachts brennt, rettet er auf Umwegen seine Familie - leider bleibt
er dabei in der Tür stecken und sein Körper dehnt sich zu einem überdimensionalen, schlauchartigen Gebilde. Obwohl jetzt wirklich unhandlich und groß, ist er nun bei allen herzlich willkommen. - Ganzseitige, inhaltlich sehr reduzierte, durchgehend mit kräftigen schwarzen Kanten konturierte Bilder setzen das surrealistische Ereignis ins Bild. Das Fuchsrot des Hundes fällt dabei farblich sehr aus dem Rahmen und macht ihn auch optisch zum Mittelpunkt. Die Bilder sprechen für sich, sodass das Bilderbuch mit sehr wenig Text auskommt - i.d.R. nur ein Satz pro Doppelseite. Ralf wirkt sehr sympathisch und man freut sich, dass er schließlich seinen Platz in der Familie findet. Auch für jüngere Kinder ab 3 Jahren schon geeignet.
Birgit Karnbach
rezensiert für den Borromäusverein.
Ralf
Idee und Ill. von Jean Jullien. Text und Handlung in Zsarb. mit Gwendal Le Bec
Carlsen (2015)
[28] Bl. : überw. Ill. (farb.)
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 3