Worte für die Ewigkeit

Hope reist nach Montana und muss einen Monat auf einer abgelegenen Ranch verbringen, wo ihre Mutter wissenschaftliche Untersuchungen vornimmt. Dort lernt sie den Sohn des Besitzers kennen, der sie von Anfang an fasziniert. Auf einem Ausflug zwingt Worte für die Ewigkeit ein Autounfall die beiden, einige Tage in Abgeschiedenheit zu verbringen. Parallel dazu erzählt das Buch die Geschichte von Emily, die 1867 durch Montana reist, um zu ihrem zukünftigen Mann an die Westküste zu gelangen. Auf dem Weg dorthin passiert ein Unfall, den sie als einzige überlebt. Sie wird von einem Einheimischen gerettet, der sie in seiner Hütte gesund pflegt. Eine zarte Liebe bahnt sich zwischen diesen beiden sehr unterschiedlichen Menschen an. Der Leser merkt bald, dass beide Liebesgeschichten zwar zeitlich sehr weit auseinanderliegen, diese aber mehr gemeinsam haben, als es auf den ersten Blick scheint. - Lucy Inglis erzählt die Geschichten von Hope und Emily jeweils wechselweise, sodass ein Spannungsbogen aufgebaut wird, der den Leser dazu zwingt, immer weiterzulesen. Vordergründig handelt es sich um einen Liebesroman für Jugendliche, allerdings erfährt man auch einige Fakten, wie Montana im 19. Jh. nach und nach besiedelt wurde. Leicht unterschiedliche Sprachstile lassen die Protagonisten lebendiger erscheinen und machen es so dem Leser leicht, in die Geschichte einzutauchen. Empfehlenswert! (Übers.: Ilse Rothfuss)

Anna Heinzle

Anna Heinzle

rezensiert für den Sankt Michaelsbund.

Worte für die Ewigkeit

Worte für die Ewigkeit

Lucy Inglis
Chicken House (2016)

396 S.
fest geb.

MedienNr.: 587160
ISBN 978-3-551-52087-6
9783551520876
ca. 19,99 € Preis ohne Gewähr
Systematik: J
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