Ein Hund wie Sam

Plötzlich steht er da, ein schneeweißer Hund mit langem zotteligem Fell. Kix und Emilia nennen ihn zuerst Geisterhund, da er immer wieder wie aus dem Nichts erscheint und in ihren Hof trottet. Die Kinder wünschen sich, dass das Tier bei ihnen bleibt, Ein Hund wie Sam doch ihre Eltern meinen, dass der Hund selbst entscheiden sollte, wo er wohnen will. Eigentlich gehört er nämlich den mürrischen Nachbarn, die nur über ihn schimpfen. Doch Sam entscheidet sich tatsächlich für Kix' Familie und beschützt von nun an die Familie. Opa, der immer so viel weiß, erklärt den Kindern, dass Sam ein Pyrenäenberghund ist, der sehr kostbar ist und dem Sohn der Nachbarn gehörte, der ihn aber wohl nicht gut behandelte. Als Cracker wieder nach Hause kommt, muss Kixs Familie machtlos zuschauen, wie Cracker den Hund wieder zu sich nimmt. Doch als Kix eines Nachts Sams trauriges Winseln hört, erträgt er diese Situation nicht und schleicht zu Sam, nicht ahnend, dass Cracker schon mit einem Gewehr auf ihn wartet. - Der Jugendroman beruht auf einer wahren Geschichte, das macht dieses Buch nur noch ergreifender. Der Autor schafft es, trotz der kurzen Kapitel richtig Spannung und Gefühl in diese Geschichte zu packen, sodass man das Buch gerade gegen Ende nicht mehr aus der Hand legen kann. Gelegentliche Tuschezeichnungen von Philipp Hopman geben der Geschichte zusätzliche Kraft. - Ein wunderbar gelungener Jugendroman, der gerade für Tierliebhaber sehr zu empfehlen ist!

Anna Heinzle

Anna Heinzle

rezensiert für den Sankt Michaelsbund.

Ein Hund wie Sam

Ein Hund wie Sam

Edward van de Vendel. Mit Zeichn. von Philip Hopman
Carlsen (2013)

110 S. : zahlr. Ill.
fest geb.

MedienNr.: 376562
ISBN 978-3-551-55647-9
9783551556479
ca. 9,99 € Preis ohne Gewähr

Borromäus-Altersempfehlung: ab 9
Systematik: K
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