All the lost souls
Im Reich Arcanum, in dem Hexer und alle möglichen anderen übersinnlichen Wesen leben, geht es rund: Hexenmeister Oren lebt nun mit der Werwölfin Sage und dem Poltergeist P zusammen in einer Wohngemeinschaft, sie arbeiten als Ermittler in einem Team.
Doch Hexenmeister Roderick will die Einheit zerschlagen, um seinem Rivalen Oren zu schaden. Er schickt Sage in die südfranzösischen Alpen, um in der Auseinandersetzung zwischen Werwölfen und Hexen zu vermitteln und einen Krieg zu verhindern. Kurzerhand beschließt Oren, Sage bei ihrer Mission zu begleiten. Doch die Aufgabe stellt sich als schwieriger heraus als angenommen und die Helden geraten mehr als einmal in große Gefahr. – Jordan Amies Roman ist wohl ganz nach dem Geschmack eingefleischter Urban-Fantasy-Fans. In diesen Romanen lebt eine Parallelwelt aus Vampiren, Hexen und Werwölfen neben der normalen Welt der Menschen. Die Autorin schreibt mit viel Fantasie, bietet eine spannende Handlung und würzt das Ganze mit einer guten Prise Humor. Wer den ersten Band der Romanreihe um Oren und Sage (s. BP/mp 25/960) gelesen hat, wird diesen zweiten wieder mit Wonne lesen. Alle anderen werden die ersten 20 bis 30 Seiten brauchen, um sich in die Personenkonstellationen und einzelnen Charaktere einzulesen. Doch dann steht dem Lektürevergnügen nichts entgegen.
Günter Bielemeier
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
All the lost souls
Amie Jordan ; aus dem Englischen von Ivonne Senn
Carlsen (2025)
409 Seiten
kt.